Lutherkindergarten

Innen- und Außenbereich

Innenbereich

Durch eine herzliche und lebensbejahende Atmosphäre versuchen wir die Neugierde und Lebensfreude der Kinder zu wecken und den Drang nach Eigenverantwortlichkeit zu unterstützen. Raumgestaltung und Funktionsbereiche ermöglichen den Kindern vielfältige Auseinandersetzung mit verschiedensten Materialien und Bildungsbereichen.

Der Lutherkindergarten ist eine 3-gruppige Einrichtung, mit einem Bereich für die 2 bis 3-Jährigen, sowie Funktionsbereiche für 3-6 jährige Kinder. 

In unserer Einrichtung arbeiten wir nach dem „teiloffenen“ Prinzip und Ansätzen aus der Reggio-Pädagogik. In der Praxis bedeutet dies, dass die Gruppenräume als Funktions- und Bildungsbereiche unterteilt und eingerichtet sind. 

Die Kinder entscheiden selbst, in welchem Bereich sie spielen möchten. Auf diese Weise möchten wir sie in ihren Selbstbildungsprozessen fördern, da sie sich ganz individuell nach ihren Interessen orientieren und Aufgabengebiete wählen können. 

Mit der Raumgestaltung richten wir uns nach den Ansätzen der Reggio -Pädagogik. Hier gilt der Raum als „dritter Erzieher“, der den Kindern die freie Wahl von Spielinhalten, Materialien und sozialen Kontakten bietet, sowie die Möglichkeit sich auszutoben oder bei Bedarf zurückzuziehen und zur Ruhe zu kommen.

Eine Ausnahme bildet lediglich der Gruppenraum der 2 bis 3-Jährigen. Er istklassisch, multifunktional eingerichtet, um den Kleinen zunächst überschaubare, sichere Dimensionen zu bieten, umvon dort aus die „neue, unbekannte“Welt des Kindergartens zu erkunden.

Bei der Gestaltung unserer Funktionsräume gehen wir situativ auf die Bedürfnisse der Kinder ein. Anhand von „wahrnehmenden Beobachtungen“ ist es den Mitarbeitenden möglich die Interessen der Kinder aufzugreifen. 

Zurzeit befindet sich in einem der Gruppenräume ein Kreativbereich, der durch die Vielfalt an Materialien die Kinder zum Malen, Basteln und kreativer Gestaltung einlädt. 

Zudem gibt es hier einen Rollenspielbereich mit der Möglichkeit in verschiedene Rollen zu schlüpfen und Alltagssituationen nach zuspielen und zu verarbeiten. Beide Bereiche ergänzen sich und ermöglichen vielfältigste Sinnes- und Wahrnehmungserfahrungen. 

Der zweite Gruppenraum der 3-6 Jährigen dient als Bau- und Konstruktionsraum. Hier können die Kinder sich mit ersten statischen Regeln auseinandersetzen. Die reale Welt wird mit verschiedensten Baumaterialien nachgebaut, abgebaut und wieder neu zusammengesetzt. Die Kinder arbeiten zusammen, kommunizieren und setzen sich mit logischen Zusammenhängen auseinander. Neben dem Baubereich, befinden sich hier Regelspiele und Spiele zur Förderung von Konzentration und Ausdauer.

Als integrative Einrichtungleben und erleben seit vielen Jahren Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam den Kindergartenalltag. Geschultes Fachpersonal ermöglicht den Kindern eine chancengerechte Bildung und Erziehung. Die Kinder Lernen voneinander und wachsen „über sich hinaus“. Gegenseitige Wertschätzung und Rücksichtnahme auf Schwächere entwickeln sich. Die Begegnung und der Umgang miteinander werden selbstverständlich.

In der gesamten Einrichtung, besonders im Bewegungsraum, wird der natürliche Bewegungsdrang der Kinder gefördert, unterstützt und gestärkt.
Bewegung ist die Grundlage allen Lernens und nimmt für die kindliche Entwicklung eine zentrale Bedeutung ein. U.a. werden Hengstenberg und Piklermaterialien dazu eingesetzt.

Unterstützung erfahren wir in diesem Bereich auch durch eine Ergotherapeutindie sich der ganzheitlichen Bewegungsförderung der integrativ betreuten Kinder annimmt. Sie werden u.a. durch psychomotorische Bewegungsangebote begleitet und gefördert. Psychomotorik unterstützt die Kinder, die Dysbalancen in ihrer Bewegungsharmonie haben und Auffälligkeiten in ihrem Bewegungsverhalten zeigen.

Ziel der psychomotorischen Förderung ist es, die Kinder in Ihrer Entwicklung zu stärken, neue Bewegungs- und Verhaltensmöglichkeiten zu erproben und zu erweitern. Eltern werden in der Begleitung ihrer Kinder unterstützt. 

Außenbereich

Den Kindern stehen zwei große Außenbereichezur Verfügung, die bei jedem Wetter Gelegenheit zum Toben, Klettern und Erforschen der Natur bieten.

Die Gartengelände vor und hinter dem Gebäude der Kita laden die Kinder auf vielfältige Weise zum Spielen ein: Wasser und Sand, unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten, Höhenunterschiede, Kletterbäume, Platz zum Experimentieren, Verstecken und "Buden bauen".

Die Mitarbeiter/innen sind aufgefordert, die Kinder beim konzentrierten Spiel zu beobachten und weiterführende Angebote, bis hin zu Projekten zu entwickeln und anzubieten. Die naturnahe Gestaltung der Gelände ermöglicht den Kindern ihre natürliche Umwelt zu erforschen, ihren Bewegungsdrang auszuleben oder Angebote an Spielmaterialien (Niedrigseilgarten, Fahrzeuge, Sandspielzeug, Wasser-Matschanlage, Klettergerüste, etc.) zu nutzen.
Wo leben Asseln? Wieso sind Spinnen nützliche Tiere? Wie kann ich Tiere beobachten, ohne ihnen Schaden zuzufügen? Schadet es dem Baum, wenn ich einen Zweig abbreche?
Diese und andere Fragen werden von den jungen Forschern bearbeitet.