Kita im Berg

Pädagogik

Profil - Kurz und knapp

100 Sprachen hat das Kind 

Entsprechend dem Kinderbildungsgesetz NRW fußt unsere Pädagogik auf den Wahrnehmenden Beobachtungen. Die Planung des pädagogischen Alltags berücksichtigt zusätzlich die Lebenssituation des Kindes, sein Alter und seinen Entwicklungsstand. Seit 2018 befindet unser Team in einer vierjährigen Langzeitweiterbildung zur REGGIO-orientierten KiTa. Erziehung, Betreuung und Bildung von Kindern ist die Hauptaufgabe des Fachpersonals. Im Ü- 3 Bereich verfolgen wir ein Offenes Konzept mit Stammgruppen. Jedes Kind und das pädagogische Personal ist einer Stammgruppe zugeordnet. Eine besondere Bedeutung hat das selbst bestimmte Spiel in unserer KiTa. Spielen muss und will gelernt sein, sagt Bernhard Hauser 2006. SPIELEN, auch FREIES SPIELEN ist das Lernprogramm im Vorschulalter.

Das absolute Traumpaar: Spielen & Lernen 

Beide sind keine Gegensätze, Spielen und Entwicklung sind untrennbar miteinander verbunden. Kein Kind spielt, um sich zu bilden oder sich weiter zu entwickeln. Die wertvollen Lerneffekte des Spielens betrachten wir Erzieher*innen in einem ganzheitlichen Kontext. Die Bildungsgrundsätze im KiBiz meinen nicht, dass Erzieher*innen isolierte oder spezialisierte Fördereinheiten anbieten sollen. Vielmehr dienen die Bildungsthemen des KiBiz uns als Reflexionsinstrument. 

Wir Erzieher*innen können damit prüfen, inwieweit unsere Räume & Materialien, zugemutete Themen, Tages- und Beteiligungsstrukturen so gestaltet sind, dass sie unseren Kindern in allen Bereichen, und auf allen Ebenen ganzheitliche Bildungsgelegenheiten in allen Sinnkontexten ermöglichen. Die Lerneffekte werden in einem ganzheitlichen Zusammenhang betrachtet werden. 

 

Der Raum als dritte Erzieher*in

Durch unsere Raum- und Materialausstattung motivieren wir die Kinder ihr Spiel selbst zu wählen. Das Kind übernimmt für sein Tun Verantwortung, indem es frei wählen kann:

  • Spielort
  • Spieldauer
  • Spielmaterial
  • Spielverlauf
  • Spielpartner
  • Spielinhalt
  • Spieltempo 

 

So entwickeln sie 

  • ihre Konzentrationsfähigkeit
  • ihr Weltwissen
  • ihre Ausdauer
  • ihre Freude
  • ihre Kreativität
  • ihre Fantasie 
  • ihre Stärken
  • ihre Schwächen abzubauen
  • ihr Selbstbewusstsein
  • ihr Selbstwertgefühl

Sie lernen sich selbst kennen, erfahren welche Vorlieben sie haben, was sie bereits können, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten sie selbst ausbauen möchten. Im sozialen Miteinander spüren sie sich in einer Gruppe, lernen miteinander Spaß zu haben, sich zu streiten, ohne zu schlagen oder andere auszugrenzen. 

Unsere Bildungsthemen im Alltag sind

  • Alltagsintegrierte Sprachförderung & Kommunikation
  • Singen im Canto elementar Projekt, mit unseren Singpaten
  • Religionspädagogische Arbeit durch das Kirchenjahr
  • Bewegungsbildung
  • Werken & Gestalten
  • Bauen & Konstruieren
  • Lebenspraktische Bildung
  • Natur-Wissenschaft & Mathematik

Kooperationen und Vernetzungen

Zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit und um ein umfassendes Spektrum sozialer Dienstleistungen für die ganze Familie anzubieten arbeitet unsere Tageseinrichtung mit verschiedenen Stellen bzw. Institutionen zusammen:

  • Schulen (Grund-/Förderschulen, Fachschulen)
  • Familienbüro Waltrop
  • Tageseinrichtungen im Verbund & in Waltrop
  • Logopäden, Ergotherapeuten
  • Ärztliche Beratungsstelle gegen Vernachlässigung & Misshandlung von Kindern e.V. Datteln
  • Erziehungsberatungsstelle Vest, Zweigstelle Datteln
  • Ev. Familienberatungsstelle im Kirchenkreis Recklinghausen
  • Kinderarztpraxen
  • Kreisgesundheitsamt

Zusammenarbeit mit Eltern

Der gute Kontakt zu den Eltern ist unabdingbar für die gute Entwicklung der Kinder. Wir nehmen Eltern als Experten für ihr Kind wahr.

Unsere Eltern werden regelmäßig durch Sprechende Wände, Briefe, Flyer, Aushänge und Fotodokumentationen über Abläufe der Kita und über den Entwicklungsstand des Kindes informiert. Zusätzlich bieten wir: 

  • Informationsnachmittage für interessierte Eltern vor der Anmeldung
  • Anmeldegespräch mit der Leiterin
  • Hausbesuch vor Aufnahme in die Kita
  • Elternabend für neue Eltern vor der Aufnahme
  • 1x jährlich ein Entwicklungsgespräch
  • Abschlussgespräche vor der Entlassung aus der KiTa
  • Tür-und-Angel-Gespräche
  • Hospitationen mit anschließendem Austausch
  • Eltern-Kind-Nachmittage, gelegentlich auch für Besucher wie Großeltern und andere Angehörige
  • Feste, Feiern, Gottesdienste
  • Elternversammlungen gruppenbezogen und gruppenübergreifend
  • Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat
  • Trägerbesuch beim Elternbeirat durch die Geschäftsführung
  • Themenabende